Mitarbeiterführung
10.02.2010 Ausbildung: Profitieren Sie als Praktikumsbetrieb dreifach
Schülerpraktika gehören zu den effektivsten Maßnahmen im Rahmen Ihres Ausbildungsmarketings. Die Durchführung ist zwar mit organisatorischem und teils auch finanziellem Aufwand für Sie verbunden. Die Vorteile überwiegen allerdings bei weitem.
1. Ausbildung: Praktika machen Sie als Ausbildungsunternehmen bekannt.
Viele Lehrpläne in den Haupt-, Real- und Gesamtschulen und zum Teil der Gymnasien sehen Schüler-Praktika z. B. in der 8. oder 9. Klasse vor. Damit wird den zukünftigen Bewerbern Einblick in das Berufsleben gegeben. Unternehmen, die solche Praktika durchführen, z. B. mit einer Dauer von 2 Wochen, leisten somit einen wertvollen Beitrag. Und transportieren damit folgende Botschaft: „Wenn du mit der Schule fertig bist, dann könnten wir dein Ausbildungsbetrieb sein.“
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2. Ausbildung: Im Rahmen eines Praktikums können Sie zuverlässig und problemlos Qualitätsunterschiede erkennen.
Ob Praktika im Rahmen der Schulausbildung oder auch danach (z. B. vor dem Wehr- oder Zivildienst): Sie lernen in jedem Fall einen Menschen sehr gut kennen, der sich später bei Ihnen bewerben könnte. Das ist mehr wert als jedes Vorstellungsgespräch und jeder Eignungstest. Daher sollten Sie die Leistungen im Praktikum genau dokumentieren und – unabhängig davon, ob das vonseiten der Schule oder des Praktikanten gewünscht wird – ein Zeugnis/eine Bewertung schreiben, das Ihnen für den Fall einer späteren Bewerbung bei der Auswertung nützlich ist.
3. Ausbildung: Bei manchen Praktika zahlt der Staat mit - Ihr Praktikant erhält eine Vergütung und Sie haben trotzdem keine Kosten.
Bieten Sie einem Jugendlichen, der bislang keine Lehrstelle erhalten hat, ein Praktikum an, dann sollten Sie daraus eine „Einstiegsqualifizierung“ (früher Einstiegsqualifizierung Jugendlicher“) machen. Damit erhält das Praktikum zwar einen etwas starreren Rahmen (schriftlicher Vertrag, festgelegte Dauer zwischen 6 und 12 Monaten, unverbindliches Ziel einer sich anschließenden Ausbildung), aber Sie können sich 318 € pro Monat an Vergütungskosten (inkl. Nebenkosten) von der Agentur für Arbeit ersetzen lassen. Damit ist das Praktikum von solchen Aufwendungen befreit und Sie können den „Bewerber“ über einen recht langen Zeitraum testen, ohne eine zusätzliche Person auf der Gehaltsliste zu haben.
Profitieren Sie also 3-fach als Praktikums-, und Ausbildungsbetrieb.








