Von Midia Nuri, 06.02.2012

So berechnen Sie den privaten Umsatzsteueranteil für Ihren Firmenwagen

  1. Sie haben einen neuen Firmenwagen erworben, der 28.800 € einschließlich Umsatzsteuer gekostet hat.
  2. Da Sie die Vorsteuer nicht abziehen dürfen, betragen die Anschaffungskosten 28.800 €, die Sie über 6 Jahre mit 4.800 € pro Jahr abschreiben.
  3. Sie haben ein Fahrtenbuch geführt, wonach der Umfang Ihrer Privatfahrten bei 20 % liegt.

Fazit: Das ist der Anteil, zu dem Sie die geltend gemachten Kosten als privat gefahren wieder Ihrem Einkommen hinzurechnen.

Beispiel: Umsatzsteuerpflichtige Umsätze

Vereinnahmen Sie dagegen umsatzsteuerpflichtige Umsätze, müssen Sie zusätzlich noch die Umsatzsteuer berechnen. Unterteilen Sie zusätzlich die als betrieblich erfassten Kosten des Pkws in

  • Kosten mit Vorsteuerabzug: beispielsweise Benzin oder Reparaturen und
  • Kosten ohne Vorsteuerabzug: zum Beispiel Kfz-Steuer oder –Versicherung.

Nur die Kosten die zum Vorsteuerabzug geführt haben, führen jetzt auch zur Umsatzsteuer.

Ähnliche News

Firmenwagen, 18.05.2012

„Kippt bald die 1-%-Regelung?“

Leserfrage: Ich habe in der Zeitung gelesen, dass die 1-%-Regelung für Firmenwagen bald geändert oder abgeschafft werden soll. Können Sie mir kurz erklären, was dahinter steckt? ...

Firmenwagen, 07.05.2012

Die 1 % sind nicht das Ende der Fahnenstange

Erst die schlechte Nachricht: Wenn Sie Ihren Mitarbeitern für den Dienstwagen ein paar zusätzliche Extras gönnen, kann das deren Autos auch steuerlich verteuern. Der Grund: Auch nachträglich eingebaute Extras erhöhen nach den Lohnsteuer-Richtlinien (R 8.1 Abs. 9 LStR 2008) den Bruttolistenpreis des Dienstwagens – und damit den zu versteuernden geldwerten Vorteil. ...

Firmenwagen, 07.05.2012

Umsatzsteuer und Dienstwagen: Jetzt endlich mal einfach!

Eine Leserin wollte wissen, wie sie das mit dem Thema Umsatzsteuer beim von einem Mitarbeiter auch privat genutzten Dienstwagen richtig macht. Eine berechtigte Frage. Denn genau dort passieren häufig Fehler, auf die sich ein Betriebsprüfer mit Freude stürzt. Das können Sie vermeiden. ...

Kommentare

 
Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus!