Von Günter Stein, 31.05.2011

Wenn es mehr als sauber sein muss: Partikelzähler für die Messung von Staub und Schmutz

Dagegen lässt sich natürlich etwas tun: Sie können durch Filter und Entlüftungen möglichst saubere Bedingungen schaffen. Aber ob diese Maßnahmen wirklich greifen und wie stark sich bestimmte Verschmutzungsgrade auf den Zustand der Systeme auswirken, bleibt in der Regel im Dunkeln.

So erfassen Sie mit Partikelzählern jedes Staubkorn

Die meisten Messgeräte für Verschmutzungen arbeiten kumulativ. Über einen bestimmten Zeitraum sammeln sie die Schmutzpartikel und ermitteln das Ergebnis optisch, elektrisch oder durch Wiegen. Der Nachteil von kumulativen Systemen: Sie können keine Aussage darüber treffen, wann die Schmutzkonzentration wie hoch ist. So gibt es in jedem Produktionsbetrieb Prozesse, die eine erhöhte Absonderung von Schmutz zur Folge haben. Gerade diese Vorgänge gilt es zu identifizieren. Dazu müssen Sie aber exakt feststellen, zu welchem Zeitpunkt die Partikelrate besonders hoch ist.

Partikelzähler sehen jedes Staubkorn

Mit einem Partikelzähler messen Sie Augenblickswerte. Außerdem werden mit Selektionsmasken bestimmte Partikelgrößen unterschieden. So können Sie Ihre Messungen z.B. auf Staubkorngrößen von weniger als 3 µm beschränken, falls lediglich kleinere Partikel für Ihre Anlagen schädlich sind. Da jedes Staubkorn beim Durchschreiten der Maske ein Signal auslöst, sind Sie tatsächliche in der Lage, jedes einzelne Staubkorn zu erfassen. Partikelmessgeräte gibt es in mobiler und stationärer Ausführung. Vor allem die mobilen Geräte sind sehr attraktiv, da Sie damit stichprobenartig beliebig viele Maschinen- und Anlagenbereiche messen und vergleichen können

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