Mitarbeiterführung: Wie Sie konstruktiv mit Ärger umgehen
Das kennen Sie als Führungskraft sicher: Sie ärgern sich über einen Mitarbeiter, Kollegen, einen Geschäftspartner oder darüber, dass der Wettbewerb den Auftrag bekommen hat und nicht Sie. Ärger gehört zu unserem Alltag und hin und wieder ist er auch angebracht.
Nimmt der Ärger jedoch überhand und taucht unaufgefordert auch bei Kleinigkeiten auf, die es gar nicht wert sind, sich darüber zu ärgern, dann wird dieses negative Gefühl destruktiv und raubt Ihnen kostbare Energien.
Mitarbeiterführung: Verhindern Sie, dass der Ärger Sie unproduktiv macht
Denn er verhindert, dass Sie klar denken können, und blockiert Sie, solange Sie sich von ihm beherrschen lassen. Zudem überträgt sich dieser Gefühlszustand auf Ihr Umfeld und Sie belasten und blockieren so Ihr gesamtes Team. Der Bestsellerautor Prof. Dr. Lothar Seiwert empfiehlt bei kleinen Ärgernissen folgende Strategie: Wenn Sie sich das nächste Mal über einen Menschen, einen Fehler oder etwas anderes so richtig aufregen, dann schreiben Sie doch einfach einmal alles, was Sie daran so stört, auf einen Zettel. Danach verbrennen Sie den Zettel langsam und feierlich. Danach konzentrieren Sie sich wieder auf die Aufgaben, die wichtig sind. Diese Übung hilft übrigens auch, wenn Sie sich unproduktiv über eigene Fehler ärgern.
Mitarbeiterführung: Und wenn die Ärgernisse größer sind?
Dann gilt die Devise, das Problem so schnell wie möglich anzugehen, um die Gedanken danach wieder frei zu bekommen. Stellen Sie sich dem Problem oder dem Konfliktpartner und setzen Sie sich aktiv damit auseinander. Das ist heilsam, weil Sie so schnell Ihren inneren Frieden wiederfinden.
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