Der Erfolg der Instandhaltung hängt von Ihnen ab
Erzielen Sie sofort nachweisliche Erfolge für sich und Ihren
Betrieb!
Von Ihnen als Instandhaltunsgleiter wird heute eine Menge erwartet. Dabei
wird oft vergessen, dass Sie verantwortlich für Menschen und Maschine in
Ihrem Betrieb sind. Hinzu kommen noch Berge von Verwaltungsarbeiten und
Bürokratiehürden. Wie Sie trotzdem im Instandhaltungs-Dschungel die volle
Kontrolle behalten verrate ich Ihnen. Lesen Sie hier weiter!
Kommen Ihnen folgende Probleme bekannt vor?
- Störer im Team vergiften nicht nur die Stimmung sondern
kosten bares Geld
- Welche Regeln zu Gefahrstoffen und Gefahrgut betreffen
meinen Betrieb?
- Kostenrechnung - Der Erfolg der Instandhaltung lässt
sich in harten Zahlen ausdrücken
- Wie sorge ich für optimale Arbeitssicherheit und
Arbeitsschutz?
Hinzu kommen viele andere Probleme wie die
Motivation von Mitarbeitern, das Qualitätsmanagement, gekürzte Budgets und
diverse rechtliche Änderungen. Ich habe für Sie einen Beitrag aus dem
Informationsdienst "Instandhaltung in der Praxis" zum Thema
Produktfälschungen ausgewählt. Ein Thema das heute fast jedes Unternehmen
auf die ein oder andere Art und Weise betrifft.
Immer häufiger tauchen gefälschte Ersatzteile auf – auch in Ihrem
Betrieb?Als Instandhaltungsleiter tragen Sie die Verantwortung für
die Sicherheit von Menschen und Maschinen. Wie Sie Ihren Betrieb vor den
enormen Risiken durch gefälschte Ersatzteile schützen, lesen Sie hier.
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Instandhaltung in
der Praxis: Der Informationsdienst speziell für
Instandhaltungsleiter.  | Gefälschte
Ersatzteile stellen ein großes Risiko dar:
- Die Spezifikationen werden oft nicht eingehalten.
- Es kann zu Schwierigkeiten bei der Gewährleistung
von Folgeschäden kommen.
- Ihre Wartungspläne geraten durcheinander.
- In der Produktion kann es zu gravierenden
Qualitätsverlusten kommen.
Aber das sind nur die direkten
Folgen der Produktpiraterie. Die Auswirkungen auf die gesamte
Marktwirtschaft sind noch viel verheerender.
Nach Angabe der
Internationalen Handelskammer beträgt der Anteil an gefälschten
Markenprodukten mittlerweile 10 % des Welthandelsvolumens. Allein
in Deutschland gehen dadurch 70.000 Arbeitsplätze verloren.
Die Ursachen dieser steigenden GefahrEin Hauptgrund für diese
Bedrohung ist natürlich die Globalisierung. An den Grenzen fallen die
Kontrollen immer sporadischer aus. Das grenzüberschreitende Handelsvolumen
soll (und darf laut Gesetzgebung) nicht behindert werden. Die freien und
unkontrollierten Handelsräume werden immer größer. Aber es gibt noch
weitere Faktoren, die es den Produktpiraten immer leichter machen:
1. Steigende Produktionsqualität in den SchwellenländernSo
widersprüchlich es auf den ersten Blick erscheint, aber gerade dieser
Faktor ist maßgeblich für den Anstieg der Produktpiraterie verantwortlich:
Konnten Sie früher eine Fälschung noch auf den ersten Blick erkennen, ist
dies heute nur noch für Experten möglich.
2. Einsatz neuer TechnologienMit einem 3-D-Scanner können
Sie heute jede beliebige Produktgeometrie digitalisieren. Für die
Fertigung werden diese Daten dann an eine CNC-Fertigungsstation
weitergegeben. Der komplette Zwischenschritt der Konstruktion und
Entwicklung entfällt. Das hört sich zunächst nach einem Vorteil für Sie
als Kunden an. Warum sollten Sie diese teuren Schritte bezahlen, wenn es
nicht nötig ist? Tatsache ist allerdings, dass die Qualität eines
Produktes nicht nur von seiner Geometrie abhängt, sondern maßgeblich von
der Materialgüte bestimmt wird. Und gerade da kann und will der
Produktpirat sparen.
3. Sinkende Qualität beim OriginalherstellerAuf der anderen Seite
müssen aber auch viele Markenhersteller sparen und dies tun sie häufig bei
den sekundären Faktoren, z. B. den Verpackungen. Wurden Ersatzteile früher
oft in hochwertigen Kartons geliefert, die dazu noch aufwändig bedruckt
waren, fallen solche „Luxusmerkmale“ häufig dem Sparzwang zum
Opfer. Für Sie als Kunden ist das kein großer Verlust, aber den Fälschern
erleichtert das ihre Arbeit. Auch hochwertige Verfahren zur
Oberflächenbehandlung, z. B. bei Werkzeugen, fallen oft dem
Rotstift zum Opfer. Gerade solche Faktoren waren aber früher eindeutige
Erkennungsmerkmale von hochwertiger Markenware.
4. Häufige ProduktveränderungenWenn Sie ein Ersatzteil oder ein
Werkzeug seit Jahren immer in derselben Verpackung erhalten, es die
gleiche Haptik und Optik aufweist, ja sogar der Geruch identisch ist,
werden Sie eine Änderung sofort bemerken. Diese Kontinuität ist verloren
gegangen, weil sie oft als zu konservativ und wenig flexibel angesehen
wird.
Welche Bereiche der Instandhaltung sind betroffen?In der
Instandhaltung bieten sich den Produktpiraten gleich mehrere Gebiete, die
besonders lohnend sind:
Hochpreisige Ersatzteile:
Mittlerweile schrecken die Fälscher selbst vor Flugzeugersatzteilen nicht
mehr zurück. Gerade die sehr teuren Bauteile bieten die höchsten Chancen
auf den schnellen Gewinn. Hier lohnen sich dann auch eventuell höhere
Investitionen (CNC-Fertigungsstationen), die im Vorfeld anfallen.
Massenware: Die Gewinnspannen sind bei den günstigen
Massenartikeln (Keilriemen, Schrauben, Filter, Dichtungen usw.) nicht so
hoch. Hier haben die Fälscher allerdings den Vorteil, dass aufgrund des
größeren Angebotes eine Entdeckung schwierig ist.
Werkzeuge: Neben den Ersatzteilen sind auch Werkzeuge bei
Fälschern beliebt. Hier ist die gesamte Produktpalette betroffen: vom
einfachen Schraubendreher oder Schraubenschlüssel bis hin zu
Drehmomentschlüsseln und Messuhren.
Hilfsstoffe: In
zunehmendem Maße werden auch hochwertige Schmierstoffe, Kühlmittel und
Schneidöle gefälscht.
Nur die eindeutige Identifizierung hilftAbhilfe können hier nur
die eindeutige Identifizierung der Ersatzteile und eine mögliche
Nachverfolgung bis zum Herkunftsbetrieb schaffen. Hier könnte sich
einmal mehr die RFID (Radio Frequency Identification) als
Schlüsseltechnologie bewähren.
Mehr über den sinnvollen und
gewinnbringenden Einsatz von RFID-Chips lesen Sie in "Instandhaltung in
der Praxis", dem Fachinformationsdienst speziell für Leiter der
Instandhaltung. Fordern Sie einfach ein kostenloses Ansichtsexemplar an.
Es lohnt sich!
Ausfallzeiten effektiv verkürzen Zeit ist bekanntlich Geld.
Das gilt auch, wenn eine Maschine steht. Das Fatale daran: Wenn eine
Maschine steht, können häufig auch die anderen Maschinen nicht weiter
produzieren. Ein Teufelskreis, aus dem sich schnell hohe Verluste für das
Unternehmen summieren.
Also liegt es an Ihnen als Leiter der
Instandhaltung, Ausfallzeiten so kurz wie möglich zu halten.
Bisher lief das Szenario bei einem Maschinenstillstand meistens so
ab:
- Plötzlich schaltet sich eine Maschine ab.
- Die Mitarbeiter, die die Maschine bedienen,
versuchen, diese wieder in Gang zu bringen.
- Wenn dies nicht gelingt, werden Sie informiert.
- Nachdem Sie gecheckt haben, dass alle
vorgeschriebenen Prüfroutinen durchgeführt wurden, informieren Sie
die Service-Abteilung des Maschinen-Herstellers.
- Der schickt einen Techniker zu Ihnen, um den
Schaden zu beheben.
| Je
nachdem, von woher der Techniker kommt, geht alleine für die Anfahrt viel
Zeit verloren. Zeit, in der die Maschine stillsteht und nichts produziert.
Um die so verursachten Ausfallzeiten zu reduzieren, gehen mehr und
mehr Hersteller von Maschinen dazu über, ihren Abnehmern eine
Fernwartung anzubieten. Für Sie als Leiter der Instandhaltung ist
das eine feine Sache. Denn nun müssen Sie nicht mehr dem Techniker am
Telefon erklären, was vermutlich den Stillstand ausgelöst hat.
Jetzt verschafft sich der Techniker per Ferndiagnose Einblick in das
Steuerungssystem der Maschine. Vor allem wenn ein Bedienungs- oder
Programmierfehler vorliegt, kann der Service-Techniker die Maschine aus
der Ferne wieder in Gang setzen! Ein nicht zu unterschätzender Vorteil!
Nötig dazu ist ein
System, bei dem die Wartungs- und Konfigurationsprogramme auf einem
speziellen Wartungs-Server laufen, auf den der
Service-Techniker auch von außen Zugriff hat.
Natürlich
wollen Sie als Leiter der Instandhaltung sicherstellen, dass nur
autorisierte Personen Zugriff zu Ihrem Server haben. Zu den
bewährten Sicherungssystemen gehört eine Firewall, die Sie
vor ungebetenem Besuch schützt.
Zum anderen hat jeder
Netzwerkteilnehmer eine MAC-Adresse. Diese ist einmalig auf der
ganzen Welt und wird hardwaremäßig im Netzadapter spezifiziert. In
der Firewall können Sie für den Wartungsserver die
MAC-Adressen hinterlegen, denen der Zugriff erlaubt ist.
Über Portfreigaben definieren Sie, wer zu welchen
Systemen Zugriff erhält.
Passworteingaben sind
zusätzliche Sicherungsmaßnahmen. | Für
eine Ferndiagnose und -wartung eignen sich besonders solche Maschinen, die
über eine Software gesteuert werden.
Das System der Ferndiagnose
und -wartung ist inzwischen technisch ausgereift und weitgehend
risikofrei. So Sie bisher ein solches System noch nicht installiert haben,
empfehle ich Ihnen, sich anhand der Beiträge in "Instandhaltung in der
Praxis" auf den letzten Wissensstand zu bringen.
Ergibt Ihre
Analyse, dass die Installation eines Ferndiagnose- und -wartungssystems
sinnvoll ist, finden Sie in "Instandhaltung in der Praxis" alle
notwendigen Schritte bis hin zu einer speziellen Checkliste.
Fordern Sie einfach ein kostenloses Ansichtsexemplar an. Es
lohnt sich!
Fehler mit der 5-W-Methode früher erkennen Wann immer eine
Störung auftritt, gehört es zu Ihrer Aufgabe, den Fehler so schnell wie
möglich zu beheben. Dazu müssen Sie Ursachenforschung betreiben. Für eine
solche Sofort-Analyse hilft Ihnen die bewährte 5-W-Methode.
Das sind folgende 5 Fragen:
- WO ist die Störung aufgetreten?
- WANN ist sie aufgetreten?
- WAS für eine Störung ist es?
- WIE lässt sich die Störung beheben?
- WELCHEN Einfluss hat die Störung auf andere Bereiche?
Tritt dieselbe Störung häufiger auf, empfiehlt sich die
Erstellung eines Fehlerkatalogs. Dort tragen Sie ein, wann die
Störung aufgetreten ist, was die Ursache war und wie der Fehler behoben
wurde.
Oft gestaltet sich die Fehlersuche schwierig, wie folgendes
Beispiel zeigt:
| Eine Bügelsäge fällt
aus. Grund: Überhitzung. Die Frage: Warum hat es eine Überhitzung
gegeben? In diesem Fall war das Ansauggitter des zentralen
Kühlgebläses verstopft. Da sich dieses räumlich ganz woanders
befand, wurde die Ursache erst nach langem Suchen
entdeckt. | Um Maschinenausfälle so weit
wie möglich auszuschließen, empfehle ich Ihnen, rechtzeitig
Präventivmaßnahmen festzulegen. Diese richten sich nach der Schwere
der Störung:
- Leichte Störung (führt nur zu geringen Einschränkungen)
- Mittelschwere Störung (Teilausfall eines Prozesses)
- Fatale Störung (Ausfall eines Prozesses)
Zur Analyse
und Ergebnisfindung eignen sich am besten Systemsimulationen, bei
denen Sie unterschiedliche Störungen und ihre Auswirkungen durchspielen.
Ansonsten hilft Ihnen auch hier die regelmäßige Lektüre von
"Instandhaltung in der Praxis".
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- Ihre Instandhaltungsplanung und
Betriebsmitteldisposition optimieren,
- erhebliche Kosteneinsparungen
erzielen,
- die neuesten
Diagnosetechniken (z. B. die DIN 31051) einführen und
anwenden,
- Ihre Mitarbeiter zu dauerhafter Höchstleistung
motivieren,
- Arbeitsschutz, Umweltschutz und Betriebssicherheit
überwachen,
- für eine einwandfreie
Dokumentation aller Daten, Vorfälle und Lösungen sorgen.
|
"Instandhaltung in der
Praxis" ist praxisnah und lösungsorientiert. Jede Ausgabe bringt
Ihnen praktischen Nutzen und sofort anwendbare Handlungsanleitungen.
| Praxis-Tipps,
Checklisten, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und weiterführende
Links erleichtern die Umsetzung in der Praxis.
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Werner Böcker Diplom-Ingenieur und Chefredakteur
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