Moderne Instandhaltung: Was Sie als Betriebsleiter heute in der Instandhaltung wissen müssen

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Moderne Strategien in der Instandhaltung


Schützen Sie sich vor blinder Sparwut! Setzen Sie Ihr Instandhaltungsbudget effektiv ein ohne auf Optimierungs-
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1. Teil: Kostenrechnung und Controlling
Der Erfolg der Instandhaltung lässt sich in harten Zahlen ausdrücken - So geht´s!
Mit einem IH-Controlling ermitteln Sie das Kostenminimum für Ihre IH-Strategie.
In 4 einfachen Schritten zeigt Ihnen die Prozessrechnung, wo das Geld bleibt.
Warum Sie Projektkosten und Projektfortschritt zusammen betrachten sollten.
Mit der ABC-Methode finden Sie heraus, wo sich das größte Sparpotenzial verbirgt.

2. Teil: Der richtige Umgang mit Gefahrstoffen
Hier finden Sie Soforthilfe bei Chemikalienunfällen im 7/24-Service.
Fette, Säuren, Laugen: Welche Mittel die Haut Ihrer Mitarbeiter am wirksamsten schützten inkl. Muster-Hautschutzplan.
Wie Sie Risiken im Umgang mit Pressglasflaschen, Gasgeneratoren und Gastanks ausschließen.
Welche 7 Anforderungen Ihr Sicherheitsschrank für brennbare Gefahrstoffe erfüllen muss inkl. Übersicht zur Klassifizierung brennbarer Flüssigkeiten nach GefStoffV / BetrSichV.
Checkliste: Erfüllen Sie wirklich alle Mindeststandards für den Umgang mit Gefahrstoffen?

3. Teil: Arbeitsschutz und Betriebssicherheit
Die Gewerbeaufsicht kommt: So verhalten Sie sich richtig.
Warum Sie sich persönlich um die Vorbeugung von Arbeitsunfällen kümmern sollten.
Wie Sie eine korrekte Gefährdungsbeurteilung durchführen und auf der sicheren Seite sind inkl. Checkliste: Gefährdungsbeurteilung.
Antworten auf 7 häufige Fragen zu Sicherheitsanforderungen an Altmaschinen.
DIN 5035: Praxis-Tipps für die richtige Beleuchtung an jedem Arbeitsplatz inkl. Übersicht zu empfohlenen Beleuchtungsstärken in den wichtigsten Arbeitsbereichen nach DIN 5035.


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Der Erfolg der Instandhaltung hängt von Ihnen ab


Erzielen Sie sofort nachweisliche Erfolge für sich und Ihren Betrieb!

Chefredakteur Werner Böcker Von Ihnen als Instandhaltunsgleiter wird heute eine Menge erwartet. Dabei wird oft vergessen, dass Sie verantwortlich für Menschen und Maschine in Ihrem Betrieb sind. Hinzu kommen noch Berge von Verwaltungsarbeiten und Bürokratiehürden. Wie Sie trotzdem im Instandhaltungs-Dschungel die volle Kontrolle behalten verrate ich Ihnen. Lesen Sie hier weiter!

Kommen Ihnen folgende Probleme bekannt vor?
  • Störer im Team vergiften nicht nur die Stimmung sondern kosten bares Geld
  • Welche Regeln zu Gefahrstoffen und Gefahrgut betreffen meinen Betrieb?
  • Kostenrechnung - Der Erfolg der Instandhaltung lässt sich in harten Zahlen ausdrücken
  • Wie sorge ich für optimale Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz?
Hinzu kommen viele andere Probleme wie die Motivation von Mitarbeitern, das Qualitätsmanagement, gekürzte Budgets und diverse rechtliche Änderungen. Ich habe für Sie einen Beitrag aus dem Informationsdienst "Instandhaltung in der Praxis" zum Thema Produktfälschungen ausgewählt. Ein Thema das heute fast jedes Unternehmen auf die ein oder andere Art und Weise betrifft.

Immer häufiger tauchen gefälschte Ersatzteile auf
– auch in Ihrem Betrieb?

Als Instandhaltungsleiter tragen Sie die Verantwortung für die Sicherheit von Menschen und Maschinen. Wie Sie Ihren Betrieb vor den enormen Risiken durch gefälschte Ersatzteile schützen, lesen Sie hier.

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Instandhaltung in der Praxis

Instandhaltung in der Praxis:
Der Informationsdienst speziell für Instandhaltungsleiter.


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Gefälschte Ersatzteile stellen ein großes Risiko dar:
  • Die Spezifikationen werden oft nicht eingehalten.
  • Es kann zu Schwierigkeiten bei der Gewährleistung von Folgeschäden kommen.
  • Ihre Wartungspläne geraten durcheinander.
  • In der Produktion kann es zu gravierenden Qualitätsverlusten kommen.
Aber das sind nur die direkten Folgen der Produktpiraterie. Die Auswirkungen auf die gesamte Marktwirtschaft sind noch viel verheerender.

Nach Angabe der Internationalen Handelskammer beträgt der Anteil an gefälschten Markenprodukten mittlerweile 10 % des Welthandelsvolumens. Allein in Deutschland gehen dadurch 70.000 Arbeitsplätze verloren.


Die Ursachen dieser steigenden Gefahr

Ein Hauptgrund für diese Bedrohung ist natürlich die Globalisierung. An den Grenzen fallen die Kontrollen immer sporadischer aus. Das grenzüberschreitende Handelsvolumen soll (und darf laut Gesetzgebung) nicht behindert werden. Die freien und unkontrollierten Handelsräume werden immer größer. Aber es gibt noch weitere Faktoren, die es den Produktpiraten immer leichter machen:

1. Steigende Produktionsqualität in den Schwellenländern

So widersprüchlich es auf den ersten Blick erscheint, aber gerade dieser Faktor ist maßgeblich für den Anstieg der Produktpiraterie verantwortlich: Konnten Sie früher eine Fälschung noch auf den ersten Blick erkennen, ist dies heute nur noch für Experten möglich.

2. Einsatz neuer Technologien

Mit einem 3-D-Scanner können Sie heute jede beliebige Produktgeometrie digitalisieren. Für die Fertigung werden diese Daten dann an eine CNC-Fertigungsstation weitergegeben. Der komplette Zwischenschritt der Konstruktion und Entwicklung entfällt. Das hört sich zunächst nach einem Vorteil für Sie als Kunden an. Warum sollten Sie diese teuren Schritte bezahlen, wenn es nicht nötig ist? Tatsache ist allerdings, dass die Qualität eines Produktes nicht nur von seiner Geometrie abhängt, sondern maßgeblich von der Materialgüte bestimmt wird. Und gerade da kann und will der Produktpirat sparen.

3. Sinkende Qualität beim Originalhersteller

Auf der anderen Seite müssen aber auch viele Markenhersteller sparen und dies tun sie häufig bei den sekundären Faktoren, z. B. den Verpackungen. Wurden Ersatzteile früher oft in hochwertigen Kartons geliefert, die dazu noch aufwändig bedruckt waren, fallen solche „Luxusmerkmale“ häufig dem Sparzwang zum Opfer. Für Sie als Kunden ist das kein großer Verlust, aber den Fälschern erleichtert das ihre Arbeit. Auch hochwertige Verfahren zur Oberflächenbehandlung, z. B. bei Werkzeugen, fallen oft dem Rotstift zum Opfer. Gerade solche Faktoren waren aber früher eindeutige Erkennungsmerkmale von hochwertiger Markenware.

4. Häufige Produktveränderungen

Wenn Sie ein Ersatzteil oder ein Werkzeug seit Jahren immer in derselben Verpackung erhalten, es die gleiche Haptik und Optik aufweist, ja sogar der Geruch identisch ist, werden Sie eine Änderung sofort bemerken. Diese Kontinuität ist verloren gegangen, weil sie oft als zu konservativ und wenig flexibel angesehen wird.


Welche Bereiche der Instandhaltung sind betroffen?

In der Instandhaltung bieten sich den Produktpiraten gleich mehrere Gebiete, die besonders lohnend sind:

Hochpreisige Ersatzteile: Mittlerweile schrecken die Fälscher selbst vor Flugzeugersatzteilen nicht mehr zurück. Gerade die sehr teuren Bauteile bieten die höchsten Chancen auf den schnellen Gewinn. Hier lohnen sich dann auch eventuell höhere Investitionen (CNC-Fertigungsstationen), die im Vorfeld anfallen.

Massenware: Die Gewinnspannen sind bei den günstigen Massenartikeln (Keilriemen, Schrauben, Filter, Dichtungen usw.) nicht so hoch. Hier haben die Fälscher allerdings den Vorteil, dass aufgrund des größeren Angebotes eine Entdeckung schwierig ist.

Werkzeuge: Neben den Ersatzteilen sind auch Werkzeuge bei Fälschern beliebt. Hier ist die gesamte Produktpalette betroffen: vom einfachen Schraubendreher oder Schraubenschlüssel bis hin zu Drehmomentschlüsseln und Messuhren.

Hilfsstoffe: In zunehmendem Maße werden auch hochwertige Schmierstoffe, Kühlmittel und Schneidöle gefälscht.


Nur die eindeutige Identifizierung hilft

Abhilfe können hier nur die eindeutige Identifizierung der Ersatzteile und eine mögliche Nachverfolgung bis zum Herkunftsbetrieb schaffen. Hier könnte sich einmal mehr die RFID (Radio Frequency Identification) als Schlüsseltechnologie bewähren.

Mehr über den sinnvollen und gewinnbringenden Einsatz von RFID-Chips lesen Sie in "Instandhaltung in der Praxis", dem Fachinformationsdienst speziell für Leiter der Instandhaltung. Fordern Sie einfach ein kostenloses Ansichtsexemplar an. Es lohnt sich!

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Ausfallzeiten effektiv verkürzen


Zeit ist bekanntlich Geld. Das gilt auch, wenn eine Maschine steht. Das Fatale daran: Wenn eine Maschine steht, können häufig auch die anderen Maschinen nicht weiter produzieren. Ein Teufelskreis, aus dem sich schnell hohe Verluste für das Unternehmen summieren.

Also liegt es an Ihnen als Leiter der Instandhaltung, Ausfallzeiten so kurz wie möglich zu halten.

Bisher lief das Szenario bei einem Maschinenstillstand meistens so ab:

  • Plötzlich schaltet sich eine Maschine ab.
  • Die Mitarbeiter, die die Maschine bedienen, versuchen, diese wieder in Gang zu bringen.
  • Wenn dies nicht gelingt, werden Sie informiert.
  • Nachdem Sie gecheckt haben, dass alle vorgeschriebenen Prüfroutinen durchgeführt wurden, informieren Sie die Service-Abteilung des Maschinen-Herstellers.
  • Der schickt einen Techniker zu Ihnen, um den Schaden zu beheben.

Je nachdem, von woher der Techniker kommt, geht alleine für die Anfahrt viel Zeit verloren. Zeit, in der die Maschine stillsteht und nichts produziert.

Um die so verursachten Ausfallzeiten zu reduzieren, gehen mehr und mehr Hersteller von Maschinen dazu über, ihren Abnehmern eine Fernwartung anzubieten. Für Sie als Leiter der Instandhaltung ist das eine feine Sache. Denn nun müssen Sie nicht mehr dem Techniker am Telefon erklären, was vermutlich den Stillstand ausgelöst hat.

Jetzt verschafft sich der Techniker per Ferndiagnose Einblick in das Steuerungssystem der Maschine.


Vor allem wenn ein Bedienungs- oder Programmierfehler vorliegt, kann der Service-Techniker die Maschine aus der Ferne wieder in Gang setzen! Ein nicht zu unterschätzender Vorteil!

Nötig dazu ist ein System, bei dem die Wartungs- und Konfigurationsprogramme auf einem speziellen Wartungs-Server laufen, auf den der Service-Techniker auch von außen Zugriff hat.

Natürlich wollen Sie als Leiter der Instandhaltung sicherstellen, dass nur autorisierte Personen Zugriff zu Ihrem Server haben. Zu den bewährten Sicherungssystemen gehört eine Firewall, die Sie vor ungebetenem Besuch schützt.

Zum anderen hat jeder Netzwerkteilnehmer eine MAC-Adresse. Diese ist einmalig auf der ganzen Welt und wird hardwaremäßig im Netzadapter spezifiziert. In der Firewall können Sie für den Wartungsserver die MAC-Adressen hinterlegen, denen der Zugriff erlaubt ist.

Über Portfreigaben definieren Sie, wer zu welchen Systemen Zugriff erhält.

Passworteingaben sind zusätzliche Sicherungsmaßnahmen.

Für eine Ferndiagnose und -wartung eignen sich besonders solche Maschinen, die über eine Software gesteuert werden.

Das System der Ferndiagnose und -wartung ist inzwischen technisch ausgereift und weitgehend risikofrei. So Sie bisher ein solches System noch nicht installiert haben, empfehle ich Ihnen, sich anhand der Beiträge in "Instandhaltung in der Praxis" auf den letzten Wissensstand zu bringen.

Ergibt Ihre Analyse, dass die Installation eines Ferndiagnose- und -wartungssystems sinnvoll ist, finden Sie in "Instandhaltung in der Praxis" alle notwendigen Schritte bis hin zu einer speziellen Checkliste.

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Fehler mit der 5-W-Methode früher erkennen


Wann immer eine Störung auftritt, gehört es zu Ihrer Aufgabe, den Fehler so schnell wie möglich zu beheben. Dazu müssen Sie Ursachenforschung betreiben. Für eine solche Sofort-Analyse hilft Ihnen die bewährte 5-W-Methode. Das sind folgende 5 Fragen:
  1. WO ist die Störung aufgetreten?
  2. WANN ist sie aufgetreten?
  3. WAS für eine Störung ist es?
  4. WIE lässt sich die Störung beheben?
  5. WELCHEN Einfluss hat die Störung auf andere Bereiche?
Tritt dieselbe Störung häufiger auf, empfiehlt sich die Erstellung eines Fehlerkatalogs. Dort tragen Sie ein, wann die Störung aufgetreten ist, was die Ursache war und wie der Fehler behoben wurde.

Oft gestaltet sich die Fehlersuche schwierig, wie folgendes Beispiel zeigt:

Eine Bügelsäge fällt aus. Grund: Überhitzung. Die Frage: Warum hat es eine Überhitzung gegeben? In diesem Fall war das Ansauggitter des zentralen Kühlgebläses verstopft. Da sich dieses räumlich ganz woanders befand, wurde die Ursache erst nach langem Suchen entdeckt.

Um Maschinenausfälle so weit wie möglich auszuschließen, empfehle ich Ihnen, rechtzeitig Präventivmaßnahmen festzulegen. Diese richten sich nach der Schwere der Störung:
  • Leichte Störung (führt nur zu geringen Einschränkungen)
  • Mittelschwere Störung (Teilausfall eines Prozesses)
  • Fatale Störung (Ausfall eines Prozesses)
Zur Analyse und Ergebnisfindung eignen sich am besten Systemsimulationen, bei denen Sie unterschiedliche Störungen und ihre Auswirkungen durchspielen.

Ansonsten hilft Ihnen auch hier die regelmäßige Lektüre von "Instandhaltung in der Praxis".

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  • die neuesten Diagnosetechniken (z. B. die DIN 31051) einführen und anwenden,
  • Ihre Mitarbeiter zu dauerhafter Höchstleistung motivieren,
  • Arbeitsschutz, Umweltschutz und Betriebssicherheit überwachen,
  • für eine einwandfreie Dokumentation aller Daten, Vorfälle und Lösungen sorgen.


"Instandhaltung in der Praxis" ist praxisnah und lösungsorientiert. Jede Ausgabe bringt Ihnen praktischen Nutzen und sofort anwendbare Handlungsanleitungen.

Praxis-Tipps, Checklisten, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und weiterführende Links erleichtern die Umsetzung in der Praxis.


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Mit freundlichen Grüßen

Werner Böcker


Werner Böcker
Diplom-Ingenieur und Chefredakteur von
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