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Wenn es Ihnen so geht wie den meisten Vorgesetzten und Arbeitgebern, haben auch Sie sich vielleicht schon einmal eine fertige Vorlage oder ein Muster gewünscht, mit dem Sie solche zeitraubenden und rechtlich komplizierten Fälle in ein paar Minuten erledigen können.
Arbeitsrechtsexperte Thomas Müller erzählt Ihnen in nur 2 Minuten, wie Sie eine rechtssichere Abmahnung fertigen und auch weitere arbeitsrechtliche Probleme im Handumdrehen lösen.
Spezial-Report
von:
Thomas Müller, Redaktion „Neues Arbeitsrecht
für Vorgesetzte“
Datum:
06. September 2010
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Liebe Leserin, lieber Leser,
auch wenn Sie manchmal die Wut packt und Sie einen Mitarbeiter auf der Stelle entlassen möchten, empfehle ich Ihnen, sich streng an die Vorgaben des BetrVG zu halten. Und dieses besagt, dass Sie in der Regel zuerst abmahnen müssen.
Verstoßen Sie gegen diese Vorschrift, können Sie sicher sein, dass das Arbeitsgericht Ihre Kündigung für unwirksam erklärt.
Tipp 1: Beachten Sie die gesetzlichen Vorgaben
Die gesetzliche Reihenfolge ist:
1. Schritt: Abmahnung mit Androhung der Kündigung
2. Schritt: Bei Wiederholung Aussprechen der Kündigung.
So weit, so klar. Trotzdem herrscht bei diesem Thema noch immer große Unsicherheit, vor allem bei den Punkten:
- Wie muss die Abmahnung formuliert sein?
- Wie machen Sie die Zustellung beweisbar?
Tipp 2: Achten Sie auf die genaue Formulierung Ihrer Abmahnung
Nehmen wir als Beispiel einen Mitarbeiter, der bei der Zeiterfassung schummelt und damit sein Konto an bezahlten Überstunden aufbessert. Ein klarer Fall von Betrug. Trotzdem dürfen Sie dem Mitarbeiter nicht sofort kündigen. Sie müssen ihn erst abmahnen.
Wichtig ist, dass Sie dabei ganz konkret werden. Formulierungen wie „Haben wir beobachtet, dass Sie ohne zu stempeln das Haus verlassen haben“ sind vor Gericht völlig unbrauchbar. Seien Sie konkret! Schreiben Sie stattdessen:
„Nach unseren Informationen haben Sie am 12.05.2007 um 13:00 Uhr das Haus verlassen, ohne Ihre Abwesenheit an der Stechuhr zu stempeln. Während Ihrer einstündigen Abwesenheit wurden Sie von unserem Mitarbeiter Hans Müller in der Stadt gesehen. Dazu liegt uns eine unterschriebene Zeugenaussage vor.“
Nicht fehlen darf die Androhung der Kündigung im Wiederholungsfall, zum Beispiel so:
„Wir fordern Sie auf, zukünftig eine privat bedingte Abwesenheit während der Arbeitszeit ordnungsgemäß zu stempeln. Im Wiederholungsfall oder bei vergleichbaren arbeitsvertraglichen Pflichtverletzungen sind wir gezwungen, Ihr Arbeitsverhältnis zu kündigen.“
Tipp 3: So stellen Sie die Abmahnung rechtssicher zu
Jetzt müssen Sie nur noch dafür sorgen, dass Sie die Abmahnung so übergeben, dass die Zustellung auch vor Gericht beweisbar ist. Denn sonst gilt der Grundsatz:
Ohne Zustellung keine Abmahnung!
Ideal ist, wenn Sie die Übergabe im Betrieb vornehmen und sich diese von dem abgemahnten Mitarbeiter auf der Kopie der Abmahnung bestätigen lassen.
Schwieriger ist es, wenn der Mitarbeiter sich zum Beispiel krankgemeldet hat. Normale Postzustellung scheidet aus, genauso Einschreiben mit Rückschein (kann verweigert werden). Am besten ist es in so einem Fall, 2 Mitarbeiter in die Wohnung zu schicken, die dann als Zeugen bestätigen können, die Abmahnung übergeben zu haben.
Sie sehen, auch hier steckt der Teufel im Detail. Lassen Sie deshalb immer größte Sorgfalt walten und vergessen Sie nie: Ein einziger kleiner Fehler reicht, um die Abmahnung unwirksam zu machen. Und das wollen Sie doch in jedem Fall vermeiden!
Eine umfassende Information, was Sie bei einer Abmahnung zu beachten haben, in welcher Reihenfolge Sie vorgehen müssen, wie Sie eine Abmahnung und ein Zustellungsprotokoll rechtssicher formulieren – all das finden Sie im Handbuch „Neues Arbeitsrecht für Vorgesetzte“.
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Abmahnung: Was
Sie unbedingt vorher tun sollten, damit sich die Wirkung der Abmahnung
nicht ins Gegenteil verkehrt: Seite A10/010. Plus: 3 anwaltsgeprüfte
Muster-Abmahnungen
Allgemeines
Gleichbehandlungsgesetz (AGG): Kaum
bekannt – wann Sie Verbotsmerkmale
100 % legal umgehen – und
trotzdem Ihren Wunschkandidaten einstellen dürfen! Beitrag
A20 — inklusive 10-Punkte-Maßnahmenplan
Vorsicht Organisationspflichten! Hier
drohen hohe
Schmerzensgeld-Forderungen, wenn Sie diese Kriterien laut
dem AGG nicht erfüllen.
Seite A23/002
Arbeitsverträge: Mit diesen 35 rechtssicheren
Klauseln gestalten Sie Ihre Arbeitsverträge in den
wichtigsten Punkten nach Ihren Wünschen: Beitrag A85
Mitarbeiter ohne Grund loswerden: Wie
Ihnen dieses „Kunststück“ gelingt.
Sogar ohne Betriebsrats-Beteiligung oder Kündigungsfristen beachten
zu müssen! (Beitrag A91). Was wäre
Ihnen allein dieser Tipp wert? Klicken Sie hier:
Klipp und klar: Welche Sonderegelungen Sie
bei Aushilfen beachten müssen: Egal, ob Lohnfortzahlung
im Krankheitsfall, Feiertagsvergütung oder Urlaub. Beitrag
A94
Außerordentliche Kündigung: Im
Beitrag A98 erfahren Sie Schritt für Schritt, in welchen Fällen
Sie sich sofort von Ihrem Mitarbeiter trennen können
Auszubildende: Hier
müssen Sie arbeitsrechtliche
Sonderregelungen beachten. Mit diesem abgestuften Verfahren (Beitrag
A100) können Sie dennoch auf Pflichtverletzungen 100 % rechtssicher
reagieren
 Dauerndes
Zuspätkommen: Mit
dieser Abmahnung „erziehen“ Sie
uneinsichtige Mitarbeiter zur Einsichtigkeit: Seite F25/019
Befristete
Arbeitsverhältnisse: Der
Beitrag B20 zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Mitarbeiter
sogar ohne
Sachgrund befristet einstellen — und Ihre Personalplanung
damit erheblich flexibler machen!
Betriebsbedingt
kündigen: Welche
Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, damit Sie nicht in einem Kündigungsschutzprozess
Schiffbruch erleiden: Beitrag B38
Kaum
zu glauben, aber wahr: Mit
diesen cleveren
Einstellungs-Tipps im Beitrag E49 sichern Sie sich einen flexiblen
Personaleinsatz, sparen Kosten … und lassen Mitarbeiter sogar auf
Kosten der Agentur für Arbeit für sich arbeiten!
Den
richtigen neuen Bewerber finden: Mit diesen
Kriterien lichten Sie die „Bewerbungsmappen-Flut“. Plus:
Die AGG-konforme Checkliste, die Ihnen trotzdem
alles über Bewerber enthüllt: Beitrag E50
Entgeltfortzahlung: Längst nicht immer kann ein Mitarbeiter
100 % seines Lohns beanspruchen! Lesen Sie im Beitrag E65a, warum
längst
nicht jede Krankheit gleichzeitig auch eine Arbeitsunfähigkeit
darstellt
Schlechte Arbeitsleistungen: Gutes
Geld für schlechte
Leistungen? Wie Sie „Low Performer“ in nur 5 Schritten rechtssicher
abmahnen oder sogar kündigen, zeigt
Ihnen Beitrag L70
Mitarbeiter
100 % rechtssicher entlassen: Die
weitaus meisten Kündigungsschutzprozesse werden wegen Kündigungen
geführt! Hier
ist Ihr Sicherheitsnetz: Im
Beitrag E66 zeigen wir Ihnen in 9
Schritten, wie Sie Ihre Kündigung gerichtsfest
machen.
Plus ausführliche Checkliste, damit Sie an alles denken. Dieser
Beitrag kann Ihnen mehrere 10.000 € sparen! Lassen
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Elternzeit & Elterngeld
von A—Z: Alles,
was Sie zu Auskunfts- und Nachweispflichten, Anmeldefristen, Antragstellung
und Sonderregelungen wissen müssen: Beitrag E80
Machen
auch Sie diese 6 Fehler, wenn Sie auf das Fehlverhalten
von Mitarbeitern reagieren müssen? Achtung: Warum
Sie hier lieber nicht „Gnade vor Recht“ ergehen lassen
sollten. Denn dann könnten andere Mitarbeiter leicht durch das
Fehlverhalten eines Mitarbeiters „angesteckt“ werden:
Beitrag F25
Alkohol und
Drogen am Arbeitsplatz: Mit
diesem fertig
zu übernehmenden Muster schieben Sie rechtssicher
einen Riegel vor: Seite F25/004
Montags-
und Freitagskranke: Warum
diese Mitarbeiter das Arbeitsklima nachhaltig vergiften können … und
wie Sie rechtssicher dagegen vorgehen: Seite F25/007
Weihnachts-
und Urlaubsgeld: Im Beitrag
G60 erfahren Sie, wie Sie diese Gratifikationen so gestalten, dass
Sie sie nur zu zahlen brauchen, wenn es Ihre Geschäftslage erlaubt.
Und, oft übersehen:
Wann Sie sogar selbst bestimmen dürfen, welche Mitarbeiter solche
Zuwendungen überhaupt bekommen!
Ihre
optimale Kündigungs-Strategie: Warum Sie einem Mitarbeiter nicht Hals über Kopf eine Kündigung
vorlegen, sondern zuerst diese 6 Schritte prüfen sollten. Damit
stellen Sie sicher, dass Ihnen kein Arbeitsrichter die Kündigung
wieder kippt: Beitrag K90
Den
richtigen Arbeitslohn finden:
Mit diesen oft übersehenen
Gestaltungsmöglichkeiten halten Sie Ihre Lohnkosten
in Grenzen und motivieren gleichzeitig
Ihre Mitarbeiter: Beitrag L45
Lohnpfändung: Achtung — wenn
Sie diese Formalien übersehen,
kann es teuer werden … (Beitrag L50)
Mutterschutz: Statt
lange herumzugrübeln, haken Sie einfach
die Checkliste im Beitrag M80 ab – und schon haben Sie an alles gedacht.
Was könnte
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Personenbedingte
Kündigungen sind
immer eine heikle Angelegenheit. Aber mit den 5 Prüfpunkten
im Beitrag P30 stellen Sie sicher, dass Sie alles richtig machen … und
den Gerichtssaal nicht mit einem langen Gesicht verlassen müssen …
Probezeit: Achtung Änderungen
seit 01.01.2008! Alle Details lesen Sie im Beitrag P90. Dort steht
auch, wie Sie die Probezeit 100%ig
LEGAL über die 6-Monats-Frist hinaus verlängern können …
Problem-Mitarbeiter: Privates
Surfen im Internet, Beleidigungen, Privat-Telefonierer, schlechte
Arbeitsleistungen: Im Beitrag P95 bekommen Sie für jeden einzelnen
dieser Problem-Mitarbeiter eine fertig zu übernehmende
Checkliste, mit der Sie solche Mitarbeiter 100 % rechtssicher sanktionieren
 Die
10 erfolgreichsten Teilzeit-Tipps für Arbeitgeber:
Beitrag T31
Sie
müssen Überstunden anordnen? Mit
dieser Zusatz-Klausel
im Arbeitsvertrag sichern Sie sich Ihr Recht, Überstunden
anzuordnen. Beitrag U10. Dadurch werden Ihre Produktionsabläufe
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Urlaub:
Mit diesen 5 „Goldenen
Regeln“ behalten Sie bei
der Urlaubsplanung das letzte Wort: Beitrag
U71
Alkoholkonsum,
privates Internet-Surfen oder Telefonieren, Konkurrenztätigkeit,
verschwiegene Nebenjobs, schlechte Arbeitsleistung, Mobbing,
unentschuldigtes Fehlen: Lesen
Sie im Beitrag V35, wie Sie in diesen und 23 weiteren Fällen 100 % rechtssicher eine verhaltensbedingte Kündigung
aussprechen
Arbeits-Zeugnis: Ein
falsches Satzzeichen genügt … und
schon haben Sie einen Prozess am Hals! Damit das nicht passiert,
zeigt Beitrag Z38, wie Sie
in 7 Schritten ein rechtssicheres Zeugnis aufsetzen. Anschließend
können Sie das Arbeitszeugnis mit
der Checkliste nochmals auf Richtigkeit überprüfen. Rechtssicherer
geht es nicht!
Wenn nur ein einziger dieser Punkte für Sie wichtig
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ein fertiges Muster, zum Beispiel wenn Sie eine Kündigung oder
Abmahnung aufsetzen müssen. Oder Sie bekommen in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung
genau gezeigt, wie Sie in Ihrem Fall genau vorgehen müssen.
Das ist besonders dann wichtig, wenn Sie einen heiklen Fall vor sich
haben, zum Beispiel wenn Sie jemandem kündigen wollen.
Andere sitzen in solchen Situationen wie der „Ochs vorm Berg“ und
plagen sich damit, welche Formulierungen denn nun genau in eine Abmahnung
hineingehören. Oder wie sie ein rechtssicheres Zeugnis aufsetzen
müssen.
Sie dagegen haben es viel leichter: Sie übernehmen einfach ein
fertiges Muster, setzen nur noch Ihren Firmennamen und den Namen
des Mitarbeiters ein – fertig! Was könnte einfacher
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- Eine Mitarbeiterin
sagt Ihnen mal eben schnell „zwischen Tür
und Angel“, dass sie schwanger ist
- Sie beobachten einen Mitarbeiter
dabei, wie er während der
Arbeitszeit privat telefoniert oder Alkohol trinkt
- Ein abgelehnter
Bewerber verlangt plötzlich eine vierstellige
Summe Schadensersatz von Ihnen, weil er sich laut dem AGG diskriminiert
fühlt
Neues Arbeitsrecht für Vorgesetzte liefert Ihnen diese Antwort.
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Mit freundlichen Grüßen

Thomas Müller, Redaktion „Neues Arbeitsrecht
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Gericht sagen sollte und was lieber nicht. Das hat mir mindestens
5.000 € an
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