17.01.2012

Schweinegrippe: Marburger Virologen ziehen Bilanz

Diese jedoch gingen von einer Erkrankung mit vielen tausenden Toten aus. Für die harmlose Schweinegrippe hätten sie modifiziert werden müssen. Weiterhin sahen die Verträge Impfstoff Lieferungen in 10er Packungen vor. Dies hätte Sinn gemacht, wenn die Massenimpfungen in Sportstadien stattgefunden hätten. Für Hausärzte jedoch waren sie denkbar unpraktikabel. Ebenfalls kam man zu der Feststellung, das nur ein Impfstoff zu kaufen, die falsche Strategie war. Für Schwangere und Kinder hatte es Alternativen gebraucht. Weiterhin wäre der Impfstoff zu spät auf den Markt gekommen, das Grippemittel Tamiflu hätte nicht überzeugend gewirkt und die Kommunikation zwischen Regierung und Bevölkerung war schlecht. Viel Impfbereitschaft in der Bevölkerung hätte das gekostet. In Marburg hofft man nun, das die Bevölkerung eine weitere Pandemie noch ernst nimmt.

(Quelle: schweinegrippe-h1n1.seuchen-info.de)

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